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Der Unterhaltsanspruch der nichtehelichen Mutter

Unterhalt der nichtehelichen Mutter

Nichteheliche Mutter

Eine Mutter, die nicht mit dem Vater des Kindes verheiratet ist, kann vom Vater des Kindes Unterhalt verlangen, soweit sie wegen der Schwangerschaft bzw. Geburt kein ausreichendes eigenes Einkommen hat. Falls die Kindesmutter mit einem anderen Mann verheiratet ist, gilt sie in Bezug auf das außereheliche Kind trotzdem als "nichteheliche" Mutter, es gelten also die nachfolgend erläuterten Regeln.

Auch ein nichtehelicher Vater kann übrigens diesen Unterhaltsanspruch haben, falls der Vater und nicht die Mutter das Kind betreut.

In den allermeisten Fällen handelt es sich aber um den Unterhaltsanspruch einer Mutter, so dass wir den Unterhaltsanspruch aus der Perspektive der Mutter darstellen.


Achtung: Es geht hier um den Unterhalt der Mutter, nicht um den Unterhalt des nichtehelichen Kindes. Das "nichteheliche" Kind hat einen ganz normalen Unterhaltsanspruch wie alle anderen Kinder auch. Sein Unterhaltsanspruch wird im Kapitel über den Kindesunterhalt dargestellt. Der biologische Vater muss also sowohl Kindesunterhalt als auch ggfl. Unterhalt an die Kindesmutter zahlen.

Wann hat die nichteheliche Mutter einen Unterhaltsanspruch?
Wie hoch ist der Unterhalt?
Schwangerschafts- und Entbindungskosten
Sonderbedarf wie z.B. Säuglingserstausstattung
Wie lange muss Unterhalt gezahlt werden?
Zahlungsfähigkeit und Selbstbehalt des Kindesvaters
Wenn auch Andere der Mutter Unterhalt schulden
Unterhalt für die Vergangenheit