Wie kann ich den Mädchennamen annehmen?

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Wie kann ich den Mädchennamen annehmen? 2017-10-31T21:22:05+00:00

Ein geschiedener Ehegatte kann seinen früheren Familiennamen wieder annehmen. Das gilt sowohl dann, wenn er bei der Heirat seinen alten Familiennamen völlig abgegeben hat, als auch dann, wenn er sich bei der Heirat für einen Doppelnamen entschieden hatte. Frau Müller-Lüdenscheid, die bis zur Heirat mit Herrn Müller nur “Lüdenscheid” hieß, kann also ihren Namen in (nur) “Lüdenscheid” zurück ändern.

Der geschiedene Ehegatte kann sowohl seinen Geburtsnamen als neuen Familiennamen wählen, als auch einen früheren “angeheirateten” Familiennamen.

Beispiel: Frau Müller heiratete 1990 Herrn Becker und nahm den Familiennamen Becker an. Nach der Scheidung dieser Ehe heiratete sie Herrn Höfer, dessen Name sie annahm. Nachdem auch diese Ehe geschieden wurde, kann sie sowohl den Namen “Müller” als auch den Namen “Becker” wieder annehmen.

Der geschiedene Ehegatte ist aber nicht verpflichtet, einen früheren Familiennamen wieder anzunehmen. Der andere Ehegatte, dessen Namen zum Ehenamen wurde, kann seinen Ex-Ehegatten auch nicht dazu zwingen, den Familiennamen zu ändern. Es steht dem geschiedenen Ehegatten völlig frei, ob er den Ehenamen behält oder nicht.

Beispiel: Frau Müller heiratete Herrn Fischer und erhielt den Familiennamen “Fischer”. Nach der Scheidung kann sie diesen Familiennamen behalten, falls sie dies will. Herr Fischer hat keine Möglichkeit, sie zu zwingen, ihren früheren Namen wieder anzunehmen. Frau Fischer könnte sogar neu heiraten und ihrem neuen Ehemann den Familiennamen “Fischer” übertragen.

Wie kann der frühere Familienname wieder erlangt werden?

Um den früheren Familiennamen wieder anzunehmen, muss der geschiedene Ehegatte mit dem rechtskräftigen Scheidungsbeschluss sein örtliches Standesamt aufsuchen und dort die Namensänderung vornehmen lassen. Das Scheidungsgericht ist dafür nicht zuständig. Die Namensänderung muss und kann also nicht im Scheidungsverfahren geregelt werden.

Für die Änderung des Familiennamens gibt es keine Frist.

Sind gemeinsame Kinder vorhanden, so stellt sich oft die Frage, ob die Mutter ihren Geburtsnamen wieder annehmen und auch die gemeinsamen Kinder umbenennen kann. Das ist leider nach dem Gesetz nicht möglich – und zwar auch dann nicht, wenn der Kindesvater zustimmt. Es gibt also grundsätzlich keine Möglichkeit, den Geburtsnamen der Mutter auch den Kindern zu verpassen.


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