Zahlungsfähigkeit des nichtehelichen Vaters

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Zahlungsfähigkeit des nichtehelichen Vaters 2017-07-29T07:11:18+00:00

Der Unterhaltsanspruch der Mutter eines nichtehelichen Kindes kann nicht höher sein, als ihr Anspruch wäre, wenn sie mit dem Vater verheiratet wäre. Der Kindesvater muss also maximal 3/7 seines unterhaltsrelevanten Nettoeinkommens (siehe: Die Ermittlung des maßgeblichen Einkommens ).

Der Kindesvater kann den Unterhalt für das nichteheliche Kind von seinem Einkommen abziehen, außerdem den Unterhalt für weitere minderjährige Kinder und den Unterhalt für seine Ehefrau.
Sein Selbstbehalt liegt bei 1.200,- Euro. Dieser Betrag muss ihm also mindestens verbleiben.

Beispiele:

1. Die Mutter war vor der Geburt erwerbstätig und verdiente netto 1.000,- Euro. Sie hat also einen Bedarf von 1.000,- Euro. Der Vater hat nach Abzug aller vorrangigen Verbindlichkeiten etc. ein unterhaltsrelevantes Nettoeinkommen von 2.100,- Euro. Er muss keine 1.000,- Euro zahlen, sondern nur 3/7 x 2.100,- Euro = 700,- Euro.

2. Die Mutter war nicht erwerbstätig; ihr Bedarf beträgt monatlich 800,- Euro. Der Vater hat ein unterhaltsrelevantes Nettoeinkommen von 1.400,- Euro. 3/7 davon wären 600,- Euro. Er hat aber einen Selbstbehalt von 1.200,- Euro, kann also nur noch 200,- Euro Unterhalt zahlen.


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