Einkommen aus überobligatorischer Tätigkeit

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Einkommen aus überobligatorischer Tätigkeit 2017-06-19T00:51:02+00:00

Einkommen aus “überobligatorischer” Tätigkeit bleibt – teilweise – anrechnungsfrei

Arbeitet ein Ehegatte bzw. Elternteil, obwohl er dies z. B. wegen Kinderbetreuung oder wegen Krankheit bzw. Erreichen des Rentenalters eigentlich gar nicht müsste, so handelt es sich um so genannte Einkünfte aus “überobligatorischer Tätigkeit”. Diese Einkünfte werden nur teilweise (i.d.R. zur Hälfte) angerechnet. Die auf den nicht angerechneten Teil des Einkommens entfallenden Steuern sind abzusetzen.

Beispiel: Die Ehefrau versorgt ein aus der Ehe stammendes zweijähriges Kind. Sie hat einen Unterhaltsanspruch gegen den Ehemann in Höhe von 800,- Euro. Obwohl sie nicht dazu verpflichtet ist, nimmt sie einen Halbtagsjob an mit einem Verdienst von monatlich 700,- Euro netto. Hiervon muss sie sich aber, da es sich um “überobligatorische Einkünfte” handelt, nur die Hälfte, also 350,- Euro als Einkommen anrechnen lassen. Sie kann vom Ehemann also noch 650,- Euro Unterhalt verlangen.


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